Freitag, 17. Juli 2009

Grönland - "...im Einklang der Möwen und der schelmischen Bären"

Erst vor ein paar Tagen kam ich dazu, einem Link nachzugehen, der die erweiterte Autonomie Grönlands von Dänemark zum Thema hatte. Das interessierte mich, zum einen weil auch Knuts Aussenposten im Indischen Ozean (Rodrigues) seit 2002 über einen gewissen autonomen Status verfügt, zum anderen natürlich, weil ich hoffte, auch etwas mehr über Grönland selbst, seine Einwohner und die Eisbären zu erfahren, immerhin ziert einer Grönlands Wappen, was mich irgendwie doch leicht an Knuts Heimat erinnerte, Bärenstadt schon lang bevor die Einigung letzte Woche über seinen Verbleib erzielt wurde... -

Just a couple of days ago I found the time to follow a link about Greenland's recently granted expanded autonomy from Denmark. As Knut's outpost in the Indian Ocean (Rodrigues) owns a certain status of autonomy too, granted by the Mauritian government in 2002, I have been reading everything with greatest interest, and sure, I hoped to learn at the same time more about the country itself, its inhabitants and especially its polar bear, displayed on Greenland's coat of arm, reminding me a bit of Bearlin, Knut's city and bear town already long before the final agreement about his whereabouts was reached last week...
Zum Festakt am 21. Juni kamen nicht nur Tausende Schaulustige, auch die Royals sowie der dänische Ministerpräsident waren bei der Feierstunde zugegen, die im Hafen der Hauptstadt Nuuk begangen wurde, dort wo vor fast 300 Jahren das erste dänische Kolonialschiff landete.

Der neue Autonomie-Status sieht als wichtigsten Punkt Grönlands Selbstverwaltung seiner natürlichen Rohstoffe und Bodenschätze wie Öl, Gas, Gold und Diamanten vor. Sollten die Rohstoffe in Zukunft der grönländischen Staatskasse Einnahmen bringen, verringern sich dadurch nach einem zwischen beiden Seiten ausgehandelten Schlüssel die Zuschüsse aus Dänemark.

Das mit der Regierung in Kopenhagen mühsam ausgehandelte neue Autonomiegesetz beinhaltet außerdem das Recht auf Selbstbestimmung sowie die völkerrechtliche Anerkennung der Ureinwohner Grönlands. Künftig bestimmt die dänische Regierung im Wesentlichen "nur" noch über die Außen-, Sicherheits- und Geldpolitik Grönlands.

Dänemark deckt mit einem Betrag von umgerechnet 430 Millionen Euro jährlich knapp die Hälfte der grönländischen Staatsausgaben. Die Inselbewohner haben mit massiven sozialen Problemen wie hohen Selbstmordraten, Gewalt in Familien und Alkoholabhängigkeit zu kämpfen. Wichtigster Wirtschaftszweig ist die Fischerei.

From Home-Rule to Self-Rule
In folk festivals around the Arctic island, Greenlanders on Sunday, June 21, celebrated a new chapter in their history with expanded autonomy removing them a further step from Denmark's colonial rule. Participating in the festivities in the capital Nuuk were Danish Queen Margrethe II and Greenland's new premier, Kuupik Kleist, as Greenlanders celebrated the upgrading of their political status from "hjemmestyre" (home rule) into "s
elvstyre" (self-rule). In addition to that enhanced status for the 56,000 people, Greenlandic - which is closely related to the Inuit languages - became recognized as the official language. The government in Nuuk had enjoyed semi-autonomy from Denmark since 1979. In the future, Copenhagen will still, in principle, hold decision-making power for Greenland in security, foreign and monetary issues. But Denmark will in future abstain from any claims on Greenland's huge but as yet untapped, natural resources. Should revenues be forthcoming in the future from these resources, Denmark's subsidies for Greenland would be reduced. At the moment, Denmark will still provide an annual "block grant" of 3.2 billion Danish kroner (595 million dollars) to Greenland, covering nearly half of all public expenditure. Kleist was swept into office by his sensational election victory earlier this month over the founders of Greenland's autonomy movement, now decried as corrupt. Amid the festivities, Greenland still faces massive social ills including a high suicide rate, widespread domestic violence and alcoholism. The Arctic island's chief economic pillar is fishing. Der dänische Prinzgemahl Henrik würdigte zum Unabhängigkeitstag die Schönheit Grönlands mit zwei selbstverfassten Gedichten, die Arktis-Insel feiernd als "Kristall, die im Einklang der Möwen und der schelmischen Bären vor Freude lacht" und wo "die Klarheit der Sterne opalene Gletscher beseelt".

Ich muss sagen, auf meiner virtuellen Schnellreise zum Inselkristall mit dem Eisbären als Ikone, habe ich nicht viel gefunden, was zum Lachen einlud...Statt schelmischer Bärenaugen fand ich ein beträchtliches Ausmaß an Fotos, die den grönländischen Bären eher zum Lüften aufgehängt zeigen....und was die Gletscher betrifft, sieht es auch alles andere als optimal opal aus...-

So, what about the island, reveled by Prince Henrik during a ceremony at Nuuk's university, where he read two poems composed by himself, as "the crystal laughing of joy and in harmony with sea gulls and mischievous bears" and where "the lucidity of the stars inspires opalescent glaciers"? During my brief virtual trip to the island crystal with the polar bear as icon, I haven't discovered much that would have invited to laugh...instead of mischievous bear eyes, I found a considerable amount of photos, more likely displaying the bear pegged up for airing and as to the glaciers, it is looking too anything but optimal opalescent ... Der Eisbär als Nutztier
In Grönland leben Eisbären im nördlichen Teil von Westgrönland und in Nordostgrönland. Zuweilen trifft man sie auch an anderen Stellen, weil sie sich mit dem Treibeis fortbewegen. Es passiert jedoch äußerst selten, dass die Einheimischen oder Touristen einen Eisbären zu Gesicht bekommen. Etwas größer sind die Chancen, wenn man mit dem Schiff die Küste entlangfährt.

In Grönland und in anderen arktischen Gegenden ist der Eisbär seit jeher eine wichtige zur Subsistenz beitragende Jagdbeute. Heute besteht diese Jagdtradition eingeschränkt immer noch, möglich unter Einhaltung bestimmter Vorschriften. Nachdem ein Tier erlegt wurde, werden – wie bei anderen Jagdtieren auch – traditionell alle Teile verwertet. Das Fleisch wird nach mehrstündigem (auch um im Muskelgewebe angesiedelte Parasiten -Trichine-, abzutöten, die beim Menschen ernsthafte Erkrankungen hervorrufen können) Kochen gegessen, der Schädel gilt als Jagdtrophäe, die Krallen und Eckzähne dienen als Schmuck, die spitzen Zähne sind Werkzeug bei der Schmuckherstellung. Eisbärenklauen waren traditionell ein wichtiger Teil in Amuletten, die die Stärke von Eisbären symbolisieren sollten. Heute sind die Klauen vor allem als Ohrringe oder Kettenanhänger beliebt. Das Fell wird in erster Linie zur Herstellung warmer Hosen für die Jäger in den Gebieten Grönlands verwendet, wo das Leben der Menschen noch sehr von der Jagd bestimmt wird. Um Qaanaaq ist das Eisbärenfell Teil der traditionellen Tracht: Hosen für den Mann und die langen traditionellen Stiefel (Kamikker) mit Fellrand für die Frau. Aber auch als dekorative Trophäe wird das Eisbärenfell verwendet.Seit 1973 gilt ein internationales Schutzabkommen für Eisbären, um die unkontrollierte Jagd zu beenden. Alaska, Russland und Grönland verbieten seitdem die Trophäenjagd, Kanada, das Land mit dem größten Eisbärbestand- genehmigt Hobbyjägern nach wie vor Abschüsse.
Für die Inuits gab es bis zum Jahre 2005 in Grönland noch überhaupt keine Restriktionen, seit 2006 sind aber auch für sie Einschränkungen gültig, geregelt nach einem regionalen Quoten- und Lizenzsystem.Das Land reagierte damit auf die weltweit zurückgehende Eisbärenpopulation. Mit 150 erlaubten Tieren(2006) liegt die Quote jedoch noch weit über dem einzig wirksamen Mittel gegen das Eisbärensterben: einem absoluten Jagdverbot. Generell verboten wurde lediglich die Jagd auf Jungtiere und ihre Mütter. Eine für 2007 in Aussicht gestellte Jagdquote für Jagdtouristen gibt es bislang nicht, auch wenn die Ureinwohner dies gerne sehen würden, denn Jagdlizenzen, die zwischen 15-und 35000 US-Dollar (vgl. Kanada) einbringen, werden von den meisten Inuits als Möglichkeit der Einkommensaufbesserung gesehen.

Doch selbst wenn sich in Grönland die Population durch die bisherigen Verbote und Quoten vermeintlich leicht erholen konnte, die Bedrohung der Eisbären durch Klimaerwärmung und Umweltverschmutzung schreitet unaufhaltsam voran. Sogenannte POPs (persistent organic pollutants = Schadstoffe) wurden in sehr hohen Konzentrationen in Körpern von Eisbären aus Ostgrönland und den Svalbard-Inseln nachgewiesen. Aus diesem Grunde gibt es Sorgen hinsichtlich der Fortpflanzungsfähigkeit dieses Raubtieres. Eisbären werden immer häufiger mit sowohl weiblichen als auch männlichen Sexualorganen gefunden. Im Jahr 2000 betraf dies in Spitzbergen etwas mehr als 1 % der Eisbären, heute hat sich die Anzahl verdoppelt, auf 50 Eisbären in der Gegend von Svalbard kommt ein Hermaphrodit. Eine Studie in Grönland weist erhöhte OHC Funde bei Eisbären nach, deren Sexualorgane deutlich verkleinert sind. Darüber hinaus führt die globale Erwärmung dazu, dass das Polareis schmilzt. Hierdurch verkleinern sich die Reviere, in denen die Eisbären jagen.
English version
"In Greenland the polar bear lives and breeds in the northernmost parts of West Greenland and in Northeast Greenland, but is also occasionally seen elsewhere in Greenland, as it moves with the drifting ice. However, it is extremely rare for either local inhabitants or tourists to see a living polar bear. The chances of seeing a polar bear are greatest when sailing by ship along the coast. ...The Greenlandic polar bear may only be hunted in quite special circumstances, but when an animal is killed there is – as with all other animals captured in Greenland – a tradition for utilising the whole animal. For example, the meat is eaten (after being cooked for hours to neutralise the trichinella sp.), the skull is used as a trophy, the claws as jewellery and the hide for trousers or kamik."Due to the official Greenland Tourism website the polar bear is not threatened by hunting, but by environmental pollution. "So-called POPs (persistent organic pollutants) have been discovered in very high concentrations in polar bears from East Greenland and Svalbard. This has led to concern about the polar bear’s ability to reproduce. About one in 50 female bears on Svalbard has both male and female sex organs. In 2000 it was 1 % in Spitzbergen. A study in Greenland found out recently that there is also a correlation beween toxic waste caused by OHC pollutants and shrinking sexual organs in male and female polar bears. At the same time the effects of global warming mean that the Arctic ice is melting, thereby further reducing the polar bear’s natural habitat."

"In Greenland, restrictions for the species were first introduced in 1994 and expanded by executive order in 2005. Until 2005, Greenland placed no limit on hunting by indigenous people. It imposed a limit of 150 for 2006. It also allowed recreational hunting for the first time, (here is a contradiction to what I have found in an official report issued in March 2009). Other provisions included year-round protection of cubs and mothers, restrictions on weapons used, and various administrative requirements to catalogue kills."The discussion about hunting rights for the Inuits is not a new one and it is not my interest to add more fuel to the debate, I just want to share some Greenland specific observations, reflections , known and less known facts...Concerning the hunting, the question is still what is a sustainable amount of polar bears killed, especially as no relyable figures have been recorded in the past in Greenland.Observations of increased numbers during recent years may be attributed to the fact that the ice is receding, bringing the bears just closer.

- "Each year, some 700 bears are killed in Canada, Greenland and Alaska out of a total population of 20,000 to 25,000 -- a level that scientists generally deem sustainable."

-"Added to the Greenland Inuits' taking of about 100 bears from the same population, the Nunavut decision has endangered the survival of the species in the area, according to scientists who said a sustainable quota to be shared by the two countries was 93." (read more here)

- "While Greenland may now have quotas set with rigorous methodology, Canada has been using quotas since the 1960s. The United States and Norway introduced quotas in the 1970s. Greenland’s failure to impose quotas in the 1970s resulted in the overhunting of polar bears, which caused declines in 3 populations. It is going to take time for the Baffin Bay population to recover from the previous overhunting. "(read more here)

- "Indeed according to Bjorn Lomborg, in his second book ‘Cool It – the Skeptical Environmentalist’s Guide to Global Warming’, we have a choice: we can save 49 polar bears a year by banning hunting or 0.06 bears by subscribing to the Kyoto Protocol."(read more here)
Extract from: "Greenland Is Ice And Iceland Is Green"

"This is a country (or rather, an autonomous state within the Kingdom of Denmark) with 56,000 people spread across an island the size of the European Union. Most of the country (85%) is covered with permanent ice and apart from 14,000 people living in Nuuk (previously known as Godthab), the capital, the rest of the population lives in 60 odd towns and villages in the small strips of non ice-covered land along the coast. Only 4,000 people live in the remote eastern half of the island that is cut off by ice for 9 months in a year.

Seal skin products, primarily by-products of the Inuit subsistence hunting, used to be the largest source of export income but that had long collapsed (together with tanneries and skin processing factories). 60% of Greenland’s GDP comprise of direct subsidies from Denmark (US$410m) and the largest (85%) source of export earnings is that of fish and seafood products. The latter are mainly in the form of licensing fees earned from foreign fishing fleets, although some of these earnings are made by the Royal Greenland Company, Greenland’s largest company, also owned by the Greenland Home Rule Government. There is some mining (which is actively encouraged by the Government) but they are hardly significant. On top of that, 20% of the population are not born in Greenland, i.e., mostly Danish who work in branches of the civil service, education and various technical or professional positions. As such, a relatively small portion of the GDP relate to economic activity that involves the indigenous Greenlander. About two-third of those employed work in the civil service. If you are cynical, you can say that the bulk of the employed Greenlanders work to distribute Danish subsidies to the population. This is hardly surprising, as this is a land hardly conducive to any form of economic activity or human habitation.

Agriculture and animal farming is hardly possible given the climate and natural environment. Industry is out due to the small population (try putting out an advert for 2,000 electronics factory positions in a country where the capital has only 14,000 people) and high transportation costs (the port is frozen today and will be for the next 6 months – can we ship the semi-conductor chip in summer time?) arising from weather and remoteness. Mining has been actively encouraged by quantities found so far has been small or simply uneconomical considering extraction costs (try digging for gold in permafrost! They can’t even bury dead bodies in winter.) and remoteness. Even retailing can be difficult here – how do you supply goods to 56,000 people who live across a country the size of western Europe ? The cost of doing so must be extraordinarily high, just considering transportation costs. Indeed, there is only one supermarket chain, and it’s state-owned. For the goods to be affordable (at prices slightly higher than in Europe), even the goods in the chain are subsidized.

Before the Danish came, the Inuits live by just hunting seals, polar bears and whales. They probably die young with disease and lack of nutrition. Now, they live till 68 years old with the benefit of modern health care, and acquired a more varied diet which include imported vegetable, pork, beef, lamb, cheese, bread and all the things that we find in the supermarket. All of these have to be imported, and little of these can be supported by the fragile environment and scarce natural resources they live in. Hunting of seals and granting of fishing licenses, even in the best years, can hardly support an economy that has to pay for all these modern amenities and new necessities. As such the Danish welfare state steps in and provides the cash gap. That’s why many are unemployed and live by collecting unemployment benefits, and suffering from the accompanying loss of morale and depression. As I have mentioned earlier, alcoholism has become a common abuse and people die from suicides and alcohol-related disease (Alcohol consumption per capita is double that of Denmark, and suicides and homicide account for an amazing 11% and 3% of all deaths respectively.)

There is no easy solution. Tourism may bring additional income – this has been increasing over the years. However, the number of tourists remains small. The lack of flights and high cost remain obstacles to tourism development. The former is a chicken and egg story – if there are few flights, tickets are expensive and tourists are deterred from coming. But if there are few tourists, few airlines have the incentive to fly there. Maybe Greenland can learn from Iceland (which has succeeded in diverting America-to-Europe air traffic to stopover in Iceland and that spark off Icelandic tourism industry), but again that might be an exceptional case and difficult to emulate.

A potential bright spot may well be America’s new star wars plan, which may mean redeployment of old US outer defense radar, air and missile bases in Greenland. This may well provide employment and even infrastructure development.

I suspect all these point to one main point – given the harsh environment, Greenland simply cannot support its current population size. If Denmark decides one day to abandon Greenland and to stop all subsidies, most of the population, who in any case have Danish citizenship, would choose to emigrate to Denmark. It would be a sad thing. A destruction of an ancient lifestyle, which in any case have been supported by artificial non-market forces for many years." (posted by Tan Wee Cheng in August 2001)

Grönland und Thule
'Thule' ist den meisten Deutschen wohl eher als Kinderlied oder Goethe-Gedicht in vager Erinnerung, dass sich Thule in Grönland befindet und sich dort seit 1951 eine Militärbasis der Amerikaner befindet, dürfte nur wenigen bekannt sein, wie wohl auch, dass 1968 dort eine B-52 mit 4 Wasserstoffbomben abstürzte. Erst 1995 war bekannt geworden, dass die Dänische Regierung den Amerikanern das Recht einräumte, Atomwaffen in Grönland zu lagern und damit Grönland zu überfliegen, und erst seit letztem November gibt es nach BBC Recherchen Anhaltspunkte, dass die vierte Bombe nie gefunden wurde, wie vom Pentagon aber immer betont worden war. Die Inuit bemühten sich auch in diesem Zusammenhang um Entschädigung, sie hatten nicht nur ihre Häuser bei der Zwangsumsiedlung verloren, sondern auch beim ungeschützten Aufräumen des atomaren Abfalls mitgeholfen...(mehr dazu und zur Zwangsumsiedlung 1953 etc.: siehe Linkliste unten)

'Thule', in Gemany vaguely known by a children's song or by Goethe's poem, houses since 1951 the world's far northest US military base in Greenland, responsible not only for the eviction of Inuit people originally living there but also for a nuclear bomber crash which happened in 1968. Only in 1995 it became known that the Danish government allowed the Americans to store and to transport nuclear weapons there. And only since last year, due to research by BBC journalists, crucial proof was found that one of the 4 bombs had never been found after the crash, as always maintained as fact by the Pentagon. The Inuit people who had not only lost their houses and who had also helped, rather unprotected, to clean up the nuclear debris, tried to gain some compensation. (Please find in the link list at the bottom various interesting articles)

More Global Warming & Pollution
Das ist Ilulissat, Grönlands größter Eisberg und einer der aktivsten der Welt, der seit 2004 auch auf der UNESCO Liste steht. Seit 1995 hat Grönlands Eiskappe 7 % seiner Masse und 300 Fuß verloren. Laut einer kürzlich herausgebrachten amerikanischen Studie schmolzen zwischen 2001 und 2005 bereits 60 Quadratmeilen des Oberflächengebiets, beunruhigend schneller als jemals zuvor und als wie vorhergesagt.

Since 1995, Greenland's vast ice cap has lost 7 percent of its mass and 300 feet in height, according to the European Environmental Agency, a European Union body based in Denmark. An American study last summer showed that climate change had melted 60 square miles of surface area from the UNESCO-listed glacier Ilulissat from 2001-2005.(read more here)

Während ich dabei bin, diesen Grönlandbeitrag zu bearbeiten, gab es einen neuen Bericht über gefährliche chemische Substanzen, die nach Bauarbeiten vor der Küste von Nuuk ins Meer gingen...

While working on this posting, a new report came in, concluding that dangerous levels of chemicals are in material dumped in the sea and now authorities are working to recover the rubble. A toxic substance was found to be on building material that has been dumped in the sea off the coast of Greenland's capital, Nuuk...(source here)

Nach all den verstörenden Informationen über Grönland, habe ich zuguterletzt doch noch ein wunderschönes Foto gefunden, das einen Gletscher fast so zeigt, wie im Gedicht von Prinz Henrik besungen...Was die schelmischen Bärenaugen angeht, war ich nicht ganz so erfolgreich. Aber wer weiß, vielleicht werde ich dieses Jahr doch noch mal an den Weihnachtsmann schreiben, es wird eine lange Liste mit den besten Wünschen für alle Grönländer und ihre Eisbären...-

Believe it or not, after all the disturbing infos about Greenland, I found this beautiful photo showing a glacier coming close to the poem's descripton by Prince Henrik...As to the mischievous bear eyes I wasn't successful but who knows, maybe I will write to Santa Claus this year, sending him a long list of wishes for the Greenlanders and their polar bears ...

Related articles & sources:

- Greenland/engl. wikipedia, Grönland/dt.

- Zur Autonomie Grönlands/dt., - About autonomy in Greenland/engl.

- Der Eisbär als Nutztier/dt.

- Zur Jagd auf Eisbären/dt.: Pro WildLife/2005 , Greenpeace/2006,

- About hunting/engl.: Hitting polar bears when they are down/2006, About Adventure Tourism/2007- Arctic Indegenous People cling To Polar Bear Hunt/2009

More details concerning quota, restrictions and current status of the polar bears in Greenland you will find in this pdf download/March 2009 , please see too status table/IUCN 2005

- Greenland & Pollution/July 2009 engl., Contaminants & Effects & Methodology/IUCN, About OHC Pollutants &Effects on Sexual Organs in Greenland polar bears/Sept.2006, About PCB's causing sex change/Oct.2002, PCB Rückstände & Eisbär-Hermaphroditen-dt.2004

- Melting Ice Cap/Glacier Ilulissat/July 2009 engl.

- Larry's Thule Greenland Site/engl. (an interesting site with lots of photos about the time when he was assigned to the American Military Base in Thule/Greenland from 1967 to 1968, and you won't believe it, his surname is Rodrigues!! (And just for the records, we too here in the Indian Ocean have a story with an US military base...have a look at Diego Garcia/dt)

- Weltspiegel:Grönland-Verbotene Heimat/dt., (ein bemerkenswerter Beitrag über die Menschen, die wegen der Militärbasis aus ihrem Ort Thule vertrieben wurden, über ihr Bemühen zurückzukehren oder Entschädigung zu erhalten)

- Background Thule, Eviction, Nuclear Debris & Star wars/2001 engl.(really interesting!!!), see also wikipedia and greenpeace and Gordon Correa's article/engl.April 2009

- Zur 'verlorenen' Atombombe/dt. taz 2000

- Santa Claus post-office in Nuuk, Adresse hier

Photo credits:Tan Wee Cheng (2,3), Wikipedia (1,7,12), unknown sources(4,5,8,9,10,11),Larry Rodrigues (6), Nick Cobbing (13), Gelu Sulugiuc/Reuters (14), Gary Hume (7)

Kommentare:

Gerhard hat gesagt…

Danke Birgit. Heute habe ich wirklich wieder was gelernt. Dafür hat sich das warten gelohnz.

LG

aus Düren

myramir hat gesagt…

Géant travail que tu as fait là !
BRAVO .J'ai tout lu , je retourne au lit ;-)
XD

Dostoy hat gesagt…

Thanks for sharing this. I knew nothing about Thule or about the nuclear bomb crash. Very scary!