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Freitag, 13. Februar 2009

Eisbären früher auch in wärmeren Klimazonen? - Polar bears in warmer climate zones...a study

Eisbären früher auch in wärmeren Klimazonen?

"Ein isländischer Wissenschaftler hat seine Erkenntnisse über die ältesten bekannten Fossilien eines Eisbär auf der Erde veröffentlich, die vermuten lassen, dass die Bären sich in der Vergangenheit auch an wärmeren Klimazonen und begrenztem Meereis angepasst haben.

Olafur Ingólfsson Geologe der Universität von Island entdeckte, die gut erhaltenen unteren linken Kieferknochen eines erwachsenen Eisbären während Ausbildung von Doktoranden auf dem Gebiet von Spitzbergen, Norwegen.

Wir waren tatsächlich gerade im Rahmen der Ausbildung dabei, die Kartierung der Sedimente zu üben, als wir den Kieferknochen entdeckten. „So kam es ein wenig überraschend", sagte Ingólfsson CBC News in einem Interview.

Ein Artikel von Ingólfsson als Co-Autor über seine fossilen Funde, ist auf der Website der Zeitschrift Polar Research zu finden.

Ingólfsson schätzt, dass die Fossilien zwischen 110000 und 130000 Jahre alt sind, begründet auf der Analyse der Fossilien und des Sediments. Die früher entdeckten ältesten Eisbär Fossilien waren rund 70000 Jahren alt.

Das geschätzte Alter des Kieferknochens und unter Berücksichtigung der Erkenntnisse von Molekularbiologen, die behaupten, dass es Eisbären schon seit mehr als 200000 Jahre gibt, sagen laut Ingólfsson aus, dass Eisbären in mindestens zwei Zeitperioden gelebt haben müssen, in denen die Arktis war nicht so kalt war wie heute.

"Wir wissen, dass es während der letzten paar hunderttausend Jahre Perioden gegeben hat die wärmer waren und in denen es weniger Meereis gab als heute.", sagte er.

Diese Möglichkeit kann die wissenschaftlichen Bedenken über die Zukunft der Eisbären Population beeinflussen, da durch den Klimawandel das arktische Meereis schmilzt, das der Lebensraum der Bären ist, dies gefährdet das Überleben der Art.

Aber beide Ingólfsson und Ruth Klinkhammer, eine Sprecherin des Arctic Institute of North America an der Universität von Calgary, sagen, dass der alte Kiefer kann nicht genau sagen, was mit den Eisbären heute und in Zukunft passieren wird.

"Unabhängig davon, was in der Vergangenheit war, werden wir immer noch sehen müssen, was jetzt passiert.", sagte Klinkhammer.

Ingólfsson sagt, dass seine Forschungen an dem alten Knochen des Eisbären fortgesetzt werden, wobei die DNA-Extraktion als nächstes durchgeführt wird. " (Danke Ulli J für die Übersetzung des untenstehenden Artikels, der auch im neuen Knut-Forum gefunden werden kann.)

And here the original article:

Fossil shows polar bears may have lived through warmer times: study

"An Icelandic researcher has released his findings about the oldest known polar bear remains on Earth, which suggest the northern bears may have adapted to warmer climates and limited sea ice in the past.

Geologist Olafur Ingolfsson of the University of Iceland discovered the well-preserved lower left jawbone of an adult polar bear while training graduate students on the field in Svalbard, Norway.

"We were actually doing training, mapping the sediments for training purposes when we discovered the jawbone. So it came as a little bit of a surprise," Ingolfsson told CBC News in an interview that aired Wednesday.

An article co-authored by Ingolfsson about his fossil find is posted on the website of the journal Polar Research.

Ingolfsson estimated that the fossil is 110,000 to 130,000 years old, based on analysis of the fossil and the sediment on it. Previously, the oldest polar bear fossils were around 70,000 years old.

Given the estimated age of the jawbone, and taking into account molecular biologists' claims that polar bears have been around for more than 200,000 years, Ingolfsson said ancient polar bears must have lived through at least two ancient periods in which the Arctic was not as cold as it is today.

"We know that there have been periods for the past couple of hundred thousand of years which have been warmer and with less sea ice than today," he said.

That possibility may challenge scientific concerns about the future of polar bear populations, as climate change melts the Arctic sea ice that is the bear's habitat and threatens the species' survival.

But both Ingolfsson and Ruth Klinkhammer, a spokeswoman for the Arctic Institute of North America at the University of Calgary, said the ancient jawbone cannot predict exactly what will happen to polar bears today and in the future.

"Regardless of what happened in the past, we still have to look at what's happening now," Klinkhammer said.

Ingolfsson said his research on the ancient polar bear bone will continue, with DNA extraction expected to happen next."

Photo credits: Global warming/ Ray Tomes (I love this photo!)

-Message for Frans: See, not only Knut is literate...))-

Donnerstag, 12. Februar 2009

Wir feiern auch 200. Geburtstage...Happy Birthday, Mr.Darwin!

Herr Darwin wäre heute 200 Jahre alt geworden, Grund genug um mal mehr zu ihm auszugraben, so googelte der Aussenposten ein wenig.Natürlich auch immer im Zusammenhang mit dem Begriff Eisbär...Ein paar Funde stellen wir heute und demnächst vor.

Warum ist der Eisbär weiß, dies war eine der brennendsten Fragen Darwins neben der Frage natürlich, warum es Eisbären nur am Nordpol und Pinguine nur am Südpol gibt. Ich finde jetzt zwar gerade nicht die dt. Referenz, aber ich schwöre beim Großen Bären, ich habe das wirklich gelesen... Und deshalb erstmal die Besprechung eines Buches, das wohl als ideale Einstiegslektüre betrachtet werden kann, für alle, die etwas wissenschaftsschwach auf der Brust sind oder eben noch jugendlich...

Warum ist der Eisbär weiss?

"Das ist eines der Bücher, die Erwachsene ihren Kindern kaum mehr zurückgeben mögen, wenn sie es einmal in die Hand genommen haben, meint Rezensentin Sigrun Beck begeistert. Nicht dass es nichts für Kinder wäre - im Gegenteil! - aber es sei einfach für alle faszinierend, wie Bas Haring die Evolution erkläre. Zunächst stelle er eines klar: die Evolution verlaufe nicht nach Plan, sondern nach dem Prinzip des Zufalls, der sich bewähren muss. Denn nur wenn sich eine Veränderung bewähre, werde sie weitergegeben und schließlich zum Merkmal einer Art. Doch Achtung, hier ist nicht nur Wissen am Werk, oder besser gesagt doch, aber in seiner schönsten Erscheinung: neugierig und unterhaltsam. Denn Bas stelle Fragen über Fragen - Was sind Arten? Was heißt Evolution? Was bedeuten Gene, und was bewirken sie? Kann die Evolution denken? Wird die Moral durch Gene vererbt? Wie kommt sie zu Stande, ist sie vom Himmel gefallen, vorherbestimmt vielleicht? - und gebe darauf "einleuchtende Antworten", die durch "lustige, farbigen Zeichnungen unterstrichen und auf den Punkt gebracht" würden. Zu Recht ist dieses Buch mehrfach ausgezeichnet worden, meint die Rezensentin entzückt, denn es ist so gemacht, wie Eltern ihren Kindern gerne die Welt erzählen würden, wenn sie den nötigen Einblick in die Naturwissenschaften hätten."

Natürlich gibt es auch Antworten....Alles eine Frage der Anpassung...meint Herr Knut Dörflein, von dem Herr Darwin sicherlich entzückt gewesen wäre...

Und nun zu der geographischen Verteilung der Eisbären und Pinguine, ich lasse den Artikel aufgrund der fortgeschrittenen Stunde im Original!

Biogeography: Polar Bears and Penguins

"Darwin, Wallace and the other 19th century naturalists who traveled widely were fascinated by the distribution of animals and plants in their habitats around the world. Why do the Galapagos Islands of South America and the Cape Verde Islands off Africa have strikingly different fauna and flora, despite having similar environments? Why does the Arctic have polar bears and Antarctica penguins?

These patterns impressed Darwin deeply. To him, they argued that species arose in single centers by descent with modification from existing species, and that their geographic range was limited by their ability to migrate to other suitable environments.

The distribution of flora and fauna of the oceanic islands provided Darwin with some of his strongest arguments. The islands contain a small number of species because immigration from the mainland was difficult, he said. Some categories of life are absent altogether, such as batrachians -- frogs, toads, and newts -- even though they would seem to be adapted for such habitats. The reason? They are killed by saltwater, so could not reach the islands by migration. Terrestrial mammals aren't found on oceanic islands more than 300 miles from the mainland. But bats, with their long-distance flying ability, are plentiful.

Another point: Most of the species on islands, while distinct from other species, are most closely related to species on the nearest mainland. Therefore, Darwin said, the island inhabitants must have migrated from the original, mainland area where the species originated. That explains why the species on the Galapagos Islands most closely resemble those on the nearby South American mainland, and those in the Cape Verdes resemble those of west Africa.

Aside from the islands, Darwin was intrigued by unusual distributions of animals and plants across the continents. He concluded that changes in locations of climatic zones over time -- the advance and retreat of glaciers, for example -- could explain some of the patterns in animals' habitats.Just as intriguing to Darwin, and even more apparent now, is the fact that fossils of possible ancestors of living species are often found in the same parts of the globe where their descendants live today. Darwin observed this in the South American fossils he collected, relatives of today's capybaras and armadillos. Apes today live only in Africa and Asia, and that is where the fossils most resembling modern apes are also found. There are no apes, fossil or living, known from anywhere in the Americas.

These same patterns are just as impressive today. And since Darwin's day, advances in scientific understanding have shown how accurate his conclusions were. For example, plate tectonics, undreamed of when Darwin was forming his ideas, fits elegantly into Darwin's theory as another major influence on dispersal, helping to produce the patterns in the distribution of both fossils and living organisms seen around the world in modern times."

Photo credits:ChristinaM, Unknown source (2)

More coming soon, mehr demnächst...