"Auch wenn man sich vornimmt, die kleinen Neuankömmlinge nicht zu sehr ins Herz zu schließen - ihrem tapsigen Charme entziehen kann man sich nicht.""Although you tell yourself not to take the new ones too much to your heart, you can not escape their toddle charm..."

"Erst vor einem Monat, am 7. Mai, sind die beiden Wolfsjungen im Berliner Zoo geboren. Gerade trauten sie sich aus ihrer Wurfhöhle, erkundeten die Umgebung, tapsten durchs Gehege. Doch nun kostete die eigentlich so sichere Höhle einen der beiden offenbar das Leben.Wölfe graben Erdhöhlen, um ihre Jungen aufzuziehen. Dorthin zieht sich die angehende Mutter kurz vor der Geburt zurück. Die ersten drei Tage nach dem Wurf verlässt sie ihre Jungen nicht. Erst danach ruht sie sich manchmal vor dem Bau aus. Nach etwa zwei bis drei Wochen wagen sich auch die Jungtiere raus. Doch Schutz und Geborgenheit suchen sie immer wieder in der Erdhöhle. Tragisch: Denn am Montag, als es heftig gewitterte und sturzartig der Regen herunterkam, wurde die Höhle für die Wölfchen offenbar zur Falle - sie füllte sich mit Wasser. Ob das Jungtier ertrank oder es in der teils eingestürzten Höhle erstickte, ist nicht klar. Zoo-Mitarbeiter fanden den Vierbeiner nach dem Gewitter tot auf. Die Wolfsmutter zog den kleinen Wolf ins Freie und bewachte ihn noch eine Weile. ". -
Just one month old, the two little cubs just started to leave their cave to explore their environment and to lumber through the enclosure. Tragically it was their cave which cost one of the cubs its life.
Wolves dig caves in the soil to raise their young. It is there where the prospective mother retreats shortly before birth. The first three days after she has come down with the litter, she won't leave her young. Only after, she rests sometimes in front of the burrow. After about two to three weeks, the young animals start to venture out. However, the cave remains the center of their young life for protection and security. But on Monday, when it rained heavily during the thunderstorms, the cave became obviously a trap for one little wolf - it was filled with water. Whether the young animal was drowned or suffocated in the partially collapsed cave is not clear. Zoo employees found the little one dead after the storm.The mother pulled the small wolf outside and watched it still for a while.
Here Christina's video from 29 May just to encourage you to cross the fingers for the surviving cub, which is fine, but also for the rest of the wonderful and caring pack...
Sources & credits:
- Wölfchen starb im Gewitterguss/BZ 09.06.2011
- Unwetter tobte sich aus...Babywolf starb/ Tagesspiegel 07.06.2011
- Kleine Wölfe/ Christina M's Blogeintrag 29.05.2011 & Photos & Video
Blitze töteten Hirsche und Rehe im Wildpark
Schwere Unwetter gab es nicht nur in Berlin, bereits eine Nacht zuvor gab es heftige Gewitter auch in NRW mit dramatischen Folgen für den Wildtierpark Rheinland Kommern. Durch Blitzeinschag starben hier in der Nacht zum Sonntag mindestens 13 Hirsche und 21 Rehe.-
Not only Berlin suffered from heavy storms, already the night before there were violent thunderstorms in NRW with dramatic consequences for the Wild Animal Park Rheinland Kommern. In the early hours of Sunday, lightning strikes caused here the death of at least 13 stags and 21 deer.
Fassungslos sammelte am Sonntag Albert Stobbe seine offensichtlich durch Blitzschlag getöteten Hirsche im Hochwildpark ein. Viele Tiere hatten sich sterbend im Zaun verbissen/ Photo: Heinen„Ich dachte, das ganze Haus würde zusammenfallen.“ Noch Sonntagnachmittag war Albert Stobbe, der Besitzer einer großen Wildzucht im Hochwildpark Rheinland, geschockt von dem nächtlichen Geschehen. Gewaltige Serien von Blitzen schlugen im Gehegebereich ein. Es war ein Szenario, das durchaus an Weltuntergang erinnerte. Aber das ganze Ausmaß der wirklichen Katastrophe, die sich da nachts bei Kommern-Süd im Waldabgespielt haben muss, wurde erst gestern Vormittag erkennbar.
Kurz nach der Öffnung des Tierparks für Besucher meldeten sich die ersten Gäste, die aufgeregt berichteten, dass sie irgendwo ein totes Reh oder einen verendeten Hirsch gesehen hätten. Als Stobbe dann im Gehege nachsah, traute er seinen Augen nicht.
Lebendes Wild, das in großer Anzahl dort auf der Gehegefläche von rund 40 Hektar eingezäunt ist, war nirgends mehr zu sehen. Statt dessen lagen überall zum Teil furchtbar zugerichtete tote Hirsche herum.

Die Wildtiere waren teils auf ihre halbe Lebensgröße geschrumpft, teils waren sie offenbar durch die Gegend geschleudert worden. Auffallend viele der Tiere lagen in unmittelbarer Nähe des Gehegezaunes, manche hatten sich offenbar sterbend in den Maschendraht verbissen. Nach Stobbes Einschätzung scheint mindestens ein Blitz auf der gesamten Länge des Zaunes entlanggerast zu sein. Alle Tiere, die sich angesichts des Unwetters dort drängten, wurden anscheinend durch Stromschlag getötet. Darunter waren auch viele Hirsche und Damwild, das erst kürzlich Junge gesetzt hatte oder das noch tragend war.
Aber nicht nur am Zaun, sondern nahezu flächendeckend waren die Tierkadaver im Park verteilt. Schon kurz hinter dem Eingang an einem kleinen Teich lag das erste Tier, dahinter steht ein altes Bauwerk von der Wasserversorgung, wo direkt am Eingang ein weiteres totes Tier gefunden wurde.
Allein auf dieser Strecke von knapp 200 Metern verteilten sich gestern Nachmittag fünf Tierkadaver. Von den ansonsten gut zu beobachtenden lebenden Tieren fehlte jede Spur. Stobbe ging gestern davon aus, dass bis zu 40 Hirsche und Damwild bei dem Unwetter umgekommen sein könnten. Ihm fehlte auch nachmittags angesichts der Weitläufigkeit des Areals noch der Überblick.
Offensichtlich noch immer fassungslos war der Eigentümer der Herde damit befasst, mit einem Traktor durch den Wald zu fahren und die Kadaver aufzusammeln. Stobbe: „Zehn Jahre Zuchtarbeit wurden in einer Nacht vollkommen zerstört.“ Der wirtschaftliche Schaden dürfte sich auf mehrere zehntausend Euro belaufen.(Quelle)
Auf einem Gelände von mehr als 80 Hektar, beheimatet der Hochwildpark Rheinland, nach eigenen Angaben größter Wildpark in NRW, 240 Hirsche sowie diverse andere Tierarten wie Yaks, Auerochsen und Wildschweine. Der weitläufige Park liegt in den Ausläufern der Eifel inmitten selten schöner Birken, Buchen und Eichenwälder und ermöglicht hautnahe Begegnungen ohne Zäune mit einzelnen Wildarten.-
In an area of more than 80 acres the park in Kommern is the largest game park in North Rhine-Westphalia, and is home to 240 deer and various other animal species such as yaks, bisons and wild boars. The spacious park is situated in the foothills of the Eifel amid rare beautiful birch, beech and oak forests and allowing close encounters with various wildlife without fences .-
Trotz der tragischen Ereignisse blieb der Parks für Besucher geöffnet. Ich kann nur empfehlen, die Park-Website und Ulli J's faszinierende Fotos vom Frühjahr und Winter vergangenen Jahres zu besuchen, sie machen Lust, den Park selbst zu besuchen. Nach einem solchen Verlust zählt sicherlich jeder Besucher zählt und hilft mit die Zukunft hilft einer solchen Anlage zu überleben und gehen auf ihre großartige Arbeit. Es ist eine sehr kinderfreundliche Park mit vielen Dinge zu entdecken und zu lernen. Hunde sind willkommen!-
Despite the tragic loss the park remained opened for visitors. I can only recommend to visit the park's website and Ulli J's intriguing photos taken in spring and winter last year, as they will certainly inspire you to visit the park yourself. After such a loss each visitor counts and helps such a facility to survive and to go on with their great work. It is a very children-friendly park with lots of things to discover and to learn. Dogs are welcome too!
Sources & credits:
- Mehr als 30 Hirsche durch Blitzschlag getötet/Der Westen 06.05.2011
- Blitze töteten Hirsche im Wildpark/ Kölner Stadtanzeiger 06.06.2011
- Tödliche Spannung in feuchter Luft/Kölner Stadtanzeiger 06.06.2011
- 34 Rehe und Hirsche durch Blitz verendet/ AZ 07.05.2011
- Website Hochwildpark Rheinland Kommern & Photo gallery
- Frühling im Hochwildpark Rheinland Kommern - Ulli J's photos from 23.04.2010 on flickr
- Winter im Hochwildpark Kommern- Ulli J's photos from 25.01.2010




