Sonntag, 15. Februar 2009

A Heart and ....A Wonderful World....

Das ist Heart, gerade mal um die 3 Wochen alt und geboren mit einem herzförmigen Mal auf der Stirn, ruht sie sich auf der Yamakun Farm in der Nähe Tokios aus. Perfektes Timing kann man da nur sagen, zum Jahr des Büffels und kurz vor dem Valentinstag...Ja, ich weiß, er ist schon wieder vorbei..., doch wenn man es genau betrachtet, mit Heart ist jeder Tag ein Valentinstag, oder? -This is Heart, a little Japanese ox of just 3 weeks, born with a heart-shaped marking on his forehead. Here it relaxes at Yamakun Farm, not too far from Tokyo. Perfect timing, considering the Year of the Ox and Valentine's Day. Yes, I know that has been yesterday, but I prefer thinking that with Heart every day is a Valentine's Day, don't you think so too ?

Anyway - love , friendship and nature . Enjoy the clip and thank Barbara for it- she shared the link some days ago...A Wonderful World....It's simply beautiful and heartwarming!



Photo credits: Heart-Itsuo Inouye/AP

And here a funny link...Spend your Valentine's Day in a zoo and experience "zoorotica" (adults only...) - Und hier auf Deutsch...

Freitag, 13. Februar 2009

Herr Darwin, Herr Knut und ein eiskalter Zoo - ein Artikel von Christoph Stölzl

Mit Darwin und Knut durch den eiskalten Zoo
Ein Artikel aus der Berliner Morgenpost vom 10.Februar, der so liebenswert Darwin und Knut in einem Atemzug nennt, dass er hier im Aussenposten nicht fehlen darf...

Autor: Christoph Stoelzl

"Darwin! Der runde Geburtstag am 12. Februar füllt jetzt schon alle Medien. Beim "Struggle for Life" gilt es, schneller zu sein als die anderen. Vielleicht ein Relikt aus der Epoche der Sammler und Jäger.
Dabei hat die Evolution, die Darwin als Grundgesetz allen Lebens auf der Erde herausfand, bis heute 350 Millionen Jahre gedauert, ganz ohne Eile.

An diesem eiskalten Sonntagvormittag im Berliner Zoo gilt es, Entbehrungen auszuhalten, um der Evolution zuzuschauen. Der Wind beißt ins Gesicht. Wehe dem, der leichtsinnig seine Handschuhe vergessen hat. Die Natur bestraft alle, die ihr Verhalten nicht zweckmäßig anpassen. Zu spät, ich bin schon auf dem Weg zu Knut. Die Anthropologie sagt, dass auch die Zivilisation, also das Entwickeln von Werkzeugen und Hilfsmitteln, zur menschlichen Evolution gehört. Vom Zoo aus sind ihre Zeichen zu sehen: Das Rattern der Züge vom Bahnhof und der Mercedes-Stern hoch über dem Europa-Center erinnern an das Rad.
Das Chemie-Logo von Bayer auf dem Nachbar-Hochhaus zeugt für die Fortschritte des Kräutersammelns. Und die zerstörte Gedächtniskirche mahnt, dass Evolution auch destruktive Kräfte freisetzen kann. Auf dem Weg zu Knut begegnen mir Mütter und Väter, die Kinderwagen schieben. Die Babys sitzen so, dass sie in die Gegend schauen müssen statt in die Gesichter ihrer Eltern. Jeder weiss, dass die frühkindliche Sozialisation über das Nachahmen der elterlichen Mimik erfolgt. Die Menschen müssen offenbar auch falsche Wege ausprobieren.
Wo ist Knut? Ich irre herum. Ein wesentlicher Schritt der Evolution war die Erfindung der Sprache aus dem Ritual von Frage und Antwort: Weitergabe nützlichen Wissen in der Horde. Ich lerne von einem Erfahrenerem: Einmal rechts, gleich hinter den Wölfen!
Und schon zeigt sich, dass ich jetzt richtig bin: Menschentrauben, umlagern Knuts Revier mit "Hoj" und "Hoh" und "Oh". Alle drängeln . "Ich möchte auch mal!"
Und nun geschieht das, was Darwin für den erstaunlichsten Schritt der menschlichen Evolution gehalten hat: Verzicht der Stärkeren auf ihre Durchsetzungsmacht um des besseren sozialen Klimas willen - das langfristig für das Überleben der Spezies wichtiger ist als alles andere: "Komm ,wir lassen jetzt mal die anderen ran." Knut wirft geschickt mit dem Maul einen zerbissenen Fussball ins Publikum. Immer wieder. Man kann sich nicht satt sehen an dem Hin und Her, das den Akteur und Zuschauer gleichermassen begeistert.
Die Ohren und Nasen frieren, meine Hände werden steif. Aber alles ist vergessen, weil das sympathischste aller Evolutions-Prinzipien am Werke ist : das Spiel."

Photo credits: RolandB

Eisbären früher auch in wärmeren Klimazonen? - Polar bears in warmer climate zones...a study

Eisbären früher auch in wärmeren Klimazonen?

"Ein isländischer Wissenschaftler hat seine Erkenntnisse über die ältesten bekannten Fossilien eines Eisbär auf der Erde veröffentlich, die vermuten lassen, dass die Bären sich in der Vergangenheit auch an wärmeren Klimazonen und begrenztem Meereis angepasst haben.

Olafur Ingólfsson Geologe der Universität von Island entdeckte, die gut erhaltenen unteren linken Kieferknochen eines erwachsenen Eisbären während Ausbildung von Doktoranden auf dem Gebiet von Spitzbergen, Norwegen.

Wir waren tatsächlich gerade im Rahmen der Ausbildung dabei, die Kartierung der Sedimente zu üben, als wir den Kieferknochen entdeckten. „So kam es ein wenig überraschend", sagte Ingólfsson CBC News in einem Interview.

Ein Artikel von Ingólfsson als Co-Autor über seine fossilen Funde, ist auf der Website der Zeitschrift Polar Research zu finden.

Ingólfsson schätzt, dass die Fossilien zwischen 110000 und 130000 Jahre alt sind, begründet auf der Analyse der Fossilien und des Sediments. Die früher entdeckten ältesten Eisbär Fossilien waren rund 70000 Jahren alt.

Das geschätzte Alter des Kieferknochens und unter Berücksichtigung der Erkenntnisse von Molekularbiologen, die behaupten, dass es Eisbären schon seit mehr als 200000 Jahre gibt, sagen laut Ingólfsson aus, dass Eisbären in mindestens zwei Zeitperioden gelebt haben müssen, in denen die Arktis war nicht so kalt war wie heute.

"Wir wissen, dass es während der letzten paar hunderttausend Jahre Perioden gegeben hat die wärmer waren und in denen es weniger Meereis gab als heute.", sagte er.

Diese Möglichkeit kann die wissenschaftlichen Bedenken über die Zukunft der Eisbären Population beeinflussen, da durch den Klimawandel das arktische Meereis schmilzt, das der Lebensraum der Bären ist, dies gefährdet das Überleben der Art.

Aber beide Ingólfsson und Ruth Klinkhammer, eine Sprecherin des Arctic Institute of North America an der Universität von Calgary, sagen, dass der alte Kiefer kann nicht genau sagen, was mit den Eisbären heute und in Zukunft passieren wird.

"Unabhängig davon, was in der Vergangenheit war, werden wir immer noch sehen müssen, was jetzt passiert.", sagte Klinkhammer.

Ingólfsson sagt, dass seine Forschungen an dem alten Knochen des Eisbären fortgesetzt werden, wobei die DNA-Extraktion als nächstes durchgeführt wird. " (Danke Ulli J für die Übersetzung des untenstehenden Artikels, der auch im neuen Knut-Forum gefunden werden kann.)

And here the original article:

Fossil shows polar bears may have lived through warmer times: study

"An Icelandic researcher has released his findings about the oldest known polar bear remains on Earth, which suggest the northern bears may have adapted to warmer climates and limited sea ice in the past.

Geologist Olafur Ingolfsson of the University of Iceland discovered the well-preserved lower left jawbone of an adult polar bear while training graduate students on the field in Svalbard, Norway.

"We were actually doing training, mapping the sediments for training purposes when we discovered the jawbone. So it came as a little bit of a surprise," Ingolfsson told CBC News in an interview that aired Wednesday.

An article co-authored by Ingolfsson about his fossil find is posted on the website of the journal Polar Research.

Ingolfsson estimated that the fossil is 110,000 to 130,000 years old, based on analysis of the fossil and the sediment on it. Previously, the oldest polar bear fossils were around 70,000 years old.

Given the estimated age of the jawbone, and taking into account molecular biologists' claims that polar bears have been around for more than 200,000 years, Ingolfsson said ancient polar bears must have lived through at least two ancient periods in which the Arctic was not as cold as it is today.

"We know that there have been periods for the past couple of hundred thousand of years which have been warmer and with less sea ice than today," he said.

That possibility may challenge scientific concerns about the future of polar bear populations, as climate change melts the Arctic sea ice that is the bear's habitat and threatens the species' survival.

But both Ingolfsson and Ruth Klinkhammer, a spokeswoman for the Arctic Institute of North America at the University of Calgary, said the ancient jawbone cannot predict exactly what will happen to polar bears today and in the future.

"Regardless of what happened in the past, we still have to look at what's happening now," Klinkhammer said.

Ingolfsson said his research on the ancient polar bear bone will continue, with DNA extraction expected to happen next."

Photo credits: Global warming/ Ray Tomes (I love this photo!)

-Message for Frans: See, not only Knut is literate...))-

Donnerstag, 12. Februar 2009

Wir feiern auch 200. Geburtstage...Happy Birthday, Mr.Darwin!

Herr Darwin wäre heute 200 Jahre alt geworden, Grund genug um mal mehr zu ihm auszugraben, so googelte der Aussenposten ein wenig.Natürlich auch immer im Zusammenhang mit dem Begriff Eisbär...Ein paar Funde stellen wir heute und demnächst vor.

Warum ist der Eisbär weiß, dies war eine der brennendsten Fragen Darwins neben der Frage natürlich, warum es Eisbären nur am Nordpol und Pinguine nur am Südpol gibt. Ich finde jetzt zwar gerade nicht die dt. Referenz, aber ich schwöre beim Großen Bären, ich habe das wirklich gelesen... Und deshalb erstmal die Besprechung eines Buches, das wohl als ideale Einstiegslektüre betrachtet werden kann, für alle, die etwas wissenschaftsschwach auf der Brust sind oder eben noch jugendlich...

Warum ist der Eisbär weiss?

"Das ist eines der Bücher, die Erwachsene ihren Kindern kaum mehr zurückgeben mögen, wenn sie es einmal in die Hand genommen haben, meint Rezensentin Sigrun Beck begeistert. Nicht dass es nichts für Kinder wäre - im Gegenteil! - aber es sei einfach für alle faszinierend, wie Bas Haring die Evolution erkläre. Zunächst stelle er eines klar: die Evolution verlaufe nicht nach Plan, sondern nach dem Prinzip des Zufalls, der sich bewähren muss. Denn nur wenn sich eine Veränderung bewähre, werde sie weitergegeben und schließlich zum Merkmal einer Art. Doch Achtung, hier ist nicht nur Wissen am Werk, oder besser gesagt doch, aber in seiner schönsten Erscheinung: neugierig und unterhaltsam. Denn Bas stelle Fragen über Fragen - Was sind Arten? Was heißt Evolution? Was bedeuten Gene, und was bewirken sie? Kann die Evolution denken? Wird die Moral durch Gene vererbt? Wie kommt sie zu Stande, ist sie vom Himmel gefallen, vorherbestimmt vielleicht? - und gebe darauf "einleuchtende Antworten", die durch "lustige, farbigen Zeichnungen unterstrichen und auf den Punkt gebracht" würden. Zu Recht ist dieses Buch mehrfach ausgezeichnet worden, meint die Rezensentin entzückt, denn es ist so gemacht, wie Eltern ihren Kindern gerne die Welt erzählen würden, wenn sie den nötigen Einblick in die Naturwissenschaften hätten."

Natürlich gibt es auch Antworten....Alles eine Frage der Anpassung...meint Herr Knut Dörflein, von dem Herr Darwin sicherlich entzückt gewesen wäre...

Und nun zu der geographischen Verteilung der Eisbären und Pinguine, ich lasse den Artikel aufgrund der fortgeschrittenen Stunde im Original!

Biogeography: Polar Bears and Penguins

"Darwin, Wallace and the other 19th century naturalists who traveled widely were fascinated by the distribution of animals and plants in their habitats around the world. Why do the Galapagos Islands of South America and the Cape Verde Islands off Africa have strikingly different fauna and flora, despite having similar environments? Why does the Arctic have polar bears and Antarctica penguins?

These patterns impressed Darwin deeply. To him, they argued that species arose in single centers by descent with modification from existing species, and that their geographic range was limited by their ability to migrate to other suitable environments.

The distribution of flora and fauna of the oceanic islands provided Darwin with some of his strongest arguments. The islands contain a small number of species because immigration from the mainland was difficult, he said. Some categories of life are absent altogether, such as batrachians -- frogs, toads, and newts -- even though they would seem to be adapted for such habitats. The reason? They are killed by saltwater, so could not reach the islands by migration. Terrestrial mammals aren't found on oceanic islands more than 300 miles from the mainland. But bats, with their long-distance flying ability, are plentiful.

Another point: Most of the species on islands, while distinct from other species, are most closely related to species on the nearest mainland. Therefore, Darwin said, the island inhabitants must have migrated from the original, mainland area where the species originated. That explains why the species on the Galapagos Islands most closely resemble those on the nearby South American mainland, and those in the Cape Verdes resemble those of west Africa.

Aside from the islands, Darwin was intrigued by unusual distributions of animals and plants across the continents. He concluded that changes in locations of climatic zones over time -- the advance and retreat of glaciers, for example -- could explain some of the patterns in animals' habitats.Just as intriguing to Darwin, and even more apparent now, is the fact that fossils of possible ancestors of living species are often found in the same parts of the globe where their descendants live today. Darwin observed this in the South American fossils he collected, relatives of today's capybaras and armadillos. Apes today live only in Africa and Asia, and that is where the fossils most resembling modern apes are also found. There are no apes, fossil or living, known from anywhere in the Americas.

These same patterns are just as impressive today. And since Darwin's day, advances in scientific understanding have shown how accurate his conclusions were. For example, plate tectonics, undreamed of when Darwin was forming his ideas, fits elegantly into Darwin's theory as another major influence on dispersal, helping to produce the patterns in the distribution of both fossils and living organisms seen around the world in modern times."

Photo credits:ChristinaM, Unknown source (2)

More coming soon, mehr demnächst...

Ursula - Der Film...The movie!

Thanks to the digging of a bear from Chicago, our friend Dostoy, and of Barbara from Jadebusen, the Aussenposten proudly presents Ursula on TV .

It's a 16 minutes clip with historical documents of the zoo in Copenhagen/Denmark which celebrated recently it's 150th anniversary. It's not only about Ursula and it might take some time to see the whole clip, especially when you have a a very slow connection, but enjoy anyway!

Here an extract of what you can expect :

"Quite interesting footage with some cool facts. Some of them:
The elephant seal was purchased from Hagenbeck and named "Goliath".
The malayan bear grotto was torn down in 1969. Now prairie dogs live there.
The ostrich-house now houses giant anteaters.
One of the two komodo dragons later went to Stockholm. The other one attracted 50.000 visitors to the terrarium in three months.
The little bear cub "Ursula" became extremely famous worldwide for being the first kodiak bear born outside of North America.
The okapi arriving by plane was a gift from the Belgish government.
And the Bear Grottos are the only exhibits from this film that are still in use today. They have since been expanded and renovated but are still due for a complete makeover!"
:)
Und hier Barbaras deutsche Ankündigung gestern im KnutHome2-Magazin...

@ Frau Birgit from Africa
...Es gibt "bewegte Bilder" von Ursula in einem 16-Minuten-Film mit historischen Aufnahmen, den der ZOO KØBENHAVN aus Anlass seines 150jährigen Bestehens zusammengestellt hat. Wir sehen wie Ursula auf einem Zoospaziergang das Interesse anderer Zoobewohner weckt und vielleicht auch für einen leckeren Snack gehalten wird, aber nicht von den Eisbären.....

Ein Filmausschnitt zeigt fünf Eisbären in ihrem Gehege mit Pool und Wasserfall.
Auch für die Okapi- und für die Brillenbärenliebhaber ist etwas dabei."

Und alles auf Dänisch! - And be prepared...it's all in Danish!

Photo credit: Irene Rysgaard,Bärchen Ursula, Kosmos-Verlag, Stuttgart

Dienstag, 10. Februar 2009

Ursula - die kleine Bärin

Diese feine kleine Maus ist keine Maus, aber ein Kodiakbär. Ursula. Ein handaufgezogenes Kodiakbärchen aus dem Zoo in Kopenhagen. Geboren am 10. Februar 1952 hätte sie heute Geburtstag gehabt, ein guter Anlass, ihre Geschichte jetzt bekannter zu machen und zur Verfügung zu stellen.Aber nicht , ohne Ulli J zu danken, deren Eintrag am 10.September in Knuts altem Headquarter, Simba erst aufmerksam machte.

Ulli J. meinte am 10.09.2008 07:28

@Ursi:

Dein “Aufsatz” über die Abstammung des Menschen vom Bären und die daraus resultierende Erkenntnis, dass der Name Ursula kleine Bärin bedeutet, hat mich an ein Buch erinnert, dass ich als Kind gelesen habe.Es heißt “Bärchen Ursula” und ist ein Tagebuch, dass Irene Rysgaard schrieb, als sie Anfang der fünfziger Jahre ein Kodiakbären Jungtier aufzog. Und weil ich sehr nervig sein kann, wenn ich etwas erreichen möchte, hat mein erwachsener Sohn, der meine Kinderbücher geerbt hat, das Buch aus der Kiste, in der es vor langer Zeit verschwunden ist, ans Tageslicht befördert. - Er ist recht geduldig mit seiner leicht verrückten Mutter. -Es ist ein dünnes Buch und so konnte ich es gestern Abend durchlesen. Ich denke es würde dir und anderen aus dem Blog gut gefallen.Ursulas Eltern waren Urs und Ursa, zwei Kodiakbären, die 1947 im Brookfield Zoo in Chicago geboren wurden und schließlich 1951 in Dänemark im Zoo von Kopenhagen landeten. Hier kam Ursula mitten im Winter zur Welt. Sie wurde von ihrer Mutter nicht angenommen. So wurde Irene Rysgaard Ersatzmutter. Schwarzweiß Fotos, die einen nostalgischen Scharm haben, illustrieren das Tagebuch, das von Zahnkrämpfen, durchwachten Nächten und Bärenspielen erzählt.


So, und nun lest selbst ! Hier oder nebenan in der K-Files Liste, wie sonst auch, geht's zum Ursula-Download. Nicht vergessen, bitte lest vorher die Anweisungen, damit es auch ein freier Download bleibt für euch.
English Summary

This is Ursula. Ursula was born on February 10, 1952, in the Zoo of Copenhagen in Denmark. It was the first time ever that a Kodiak cub was born in Europe and more important, that it survived. Ursula's biological parents were Urs and Ursa, two Kodiak bears born 1947 as first Kodiaks born in captivity in Brookfield Zoo in Chicago. They were sent 1951 to Copenhagen, and only one year later their offspring arrived but was rejected by Ursa, the mother. It was Irene Rysgaard, the wife of a zoo inspector and living in the zoo , who took Ursula in, taking care of her.The story of the little bear which had to be hand-raised made headlines all around the world, similar to Knut's story 2 years ago, and was even shown on TV in the USA. But already one year later, the fame was gone, Ursula had become a grown bear, just one bear among others. She was given to Helsinki Zoo in Finland where she died some years later. Unfortunately we did not find more details about Ursula and her parents on the net. Ulli J, who wrote to the Zoo in Copenhagen got some of these infos by Peter Haase, the head of the Exhibit Department. It is thanks to UlliJ who - in September last year- remembered this little book from her childhood, mentioning it lovingly in Knut's blog. Simba got really excited about it and left a note for UlliJ, that's how it started...We think the book with its charming photos and the description in form of a diary of the first weeks deserves being recognized by a wider public as a document of first experiences of hand-raising bears.
The original Danish edition of Irene Rysgaard published in 1954(maybe even a bit earlier) was translated into German by Dr. Erna Mohr, a famous zoologist in Germany who deserves an extra article one day.

You can download the German edition as pdf file here or in the K-files column as usual, it's free as all the K-files as long as you follow the instructions carefully. As far as we know, there is no English edition, but it's worth it, even if it's just for the beautiful photos...

Thank you, UlliJ, not only for scanning the book and making it so available for us but also for your enthusiasm sharing information and to respond to Simba's request, it was one of her last ones'!

Das Buch:
- Irene Rysgaard/Dr.Erna Mohr: Bärchen Ursula, Kosmos-Verlag(später Franckh'sche-VA) , Stuttgart

-Publikationen von Dr. Erna Mohr finden sich hier

Sonntag, 8. Februar 2009

Mit Pfeil und ohne Bogen - wenn ein Eisbär eine Wurzelkanalbehandlung braucht...

Wie der Vater, so die Tochter- Papa Yukon wie aus dem Gesicht geschnitten...
Like father like daughter - the spitting image of Yukon...Das ist Anoki, 12 Jahre, erstes Kind von Aurora und Yukon. Oma Lisa ließ es sich nämlich nicht nehmen, auch die weitere Familie zu inspizieren. Sie wollte mit der Erstgeborenen beginnen, doch die war leider noch unpässlich, sie erholte sich gerade von ihrer Wurzelkanalbehandlung am Donnerstag. Oma Lisa war so beeindruckt, dass sie die Filmrechte gleich für den Aussenposten erwarb. -
This is 12 years old Anoki, the first offspring of Aurora and Yukon. Oma Lisa thought it was a good idea to continue research by thorough inspection of the further family. Logically she wanted to start with the first born child but unfortunately Aniki was still recovering from a root canal operation. You can imagine how impressed Oma Lisa was, so she got hold of the film...



Hier spielt Aniki mit dem 19jährigen Magnet während ihres Debuts im Maryland Zoo in Baltimore am 12. August letzten Jahres. Vor ihrem Umzug lebte sie 10 Jahre im Albuquerque Biological Park inNew Mexico. Während der 30tägigen Quarantänezeit nach ihrer Ankunft, wurden die Zahnprobleme bei der Bärin festgestellt, die ansonsten gemäß der Bedeutung ihres indianischen Namens (actor=Schauspieler) keinerlei Zeichen von Schmerz in ihrem Fressverhalten zeigte, typisch für wildlebende Tiere, die damit vermeiden, leichte Beute zu werden... -
Twelve-year-old female polar bear Anoki (L) plays with 19-year-old mail polar bear Magnet (R) as she makes her first public debut at the Maryland Zoo August 12, 2008 in Baltimore, Maryland. Anoki was born at the Seneca Park Zoo in Rochester, New York in November of 1996 and has resided for 10 years at the Albuquerque Biological Park in New Mexico before she was moved to her current location where her tooth problems were discovered during the 30 days of quarantine after arrival.By the way Anoki means actor and is a native American name. Considering her eating behaviour, she was a good actor as she didn't show any signs of pain, typical for animals in the wild as they would make a good prey if they did...

More photos of Anoki here

Photo credits:Alex Wong/Getty Images
Video credits: AOL
For dental details...follow the link in the first paragraph...

Eine andere Aurora und ein etwas anderes Enrichment Programm!

Lernte ich noch vor ein paar Minuten, dass lebende Fische bei Aurora zum Enrichment Programm des Zoos in Seneca gehören, wurde dies gleich durch diese beiden Aufnahmen noch getoppt...Auch hier handelt es sich im obigen Bild um eine Aurora, doch diese hier lebt in Ohio und hat als 1982 geborene gleich noch 7 Jahre mehr auf dem Buckel als unsere Witwe aus Seneca...Diese Aufnahmen entstanden nämlich im Cleveland Metropark Zoo, zu finden hier bei paulakoala, der dafür Schokoriegel für mindestens ein Jahr gebühren. Oma Lisa war so begeistert, auch von Sakar mit der Bienenwabe, dass sie sie gleich noch mitgeschickt hat, mit der Aufforderung, sich doch auch noch alle anderen Fotos von paulakoala anzuschauen.

Please checkout the beautiful photos of paulakoala , and yes, it's another Aurora from Cleveland Metropark Zoo, with 26 years even 7 years older than our widow from Seneca...Oma Lisa found these pics accidentally on her research expedition too, we think that for these shots paulakoala deserves chocolate bars at least for one year !

Die Fotos von paulakoala sind copyrighted!
The photos of paulakoala are copyrighted!

Freitag, 6. Februar 2009

Aurora, ein Sonnenstern ? ...From Seneca Zoo in Rochester

Gute Nachrichten! Oma Lisa hat inzwischen all ihre bislang gefundenen Informationen über Aurora in Seneca dem Aussenposten zur Verfügung gestellt. Leider noch nichts zum Thema Bärenklimakterium und Scheinschwangerschaften, doch sie bekräftigte diesbezüglich keinerlei Anstrengungen zu scheuen.Wenn es soweit ist,wird sie sich melden!

Good news! Oma Lisa has sent all her infos about Aurora from Seneca Zoo (NY) to the outpost, so let's see what she found out so far about the potential candidate (lonely and female...) for Knut. Her provided material does unfortunately not include yet the important details about menopause and false pregancy in polar bears, but she won't give up her research and will call in asap!Wie bereits in ihrem Brief an Knut deutlich wurde, handelt es sich um Aurora um eine fast 20 jährige, alleinlebende Witwe, von der man annahm, sie sei noch kurz vor dem Ableben ihres Gatten Yukon, mit seiner Leibesfrucht gesegnet worden. Im Herbst und Winter kletterte ihr Gewicht von 475 lbs auf 800 lbs und sie begann mit den üblichen Geburtsvorbereitungen, so daß Zoomitarbeiter sehr optimistisch waren in Bezug auf mögliche Mutterfreuden. Ganz offensichtlich war sie nicht schwanger und nun wird man sehen müssen, ob sich ein Partner für Aurora finden lässt...Man geht jedoch davon aus, dass dieser Partner älter zu sein hat, wie sich im unteren Artikel nachlesen lässt.

"In the guessing game about the possibility of pregnancy in the Seneca Park Zoo's only polar bear, zoo officials have stopped hoping and resigned themselves to another year without a cub.Aurora, the female polar bear that last gave birth in 2002, showed the signs of pregnancy during the fall, gaining more than 300 pounds, spending time in her den and making a nest.She had also engaged in mating behavior with Yukon, the zoo's male polar bear, before he died of pancreatitis over Labor Day."She obviously thought she was pregnant," said Monroe County Parks Director Larry Staub Jr. "She was preparing." ....

The zoo doesn't have an easy way to determine pregnancy in polar bears, so officials were left to watch and wait during the winter months, which are polar bears' birthing season.Aurora's weight had gone from 475 pounds to about 800 pounds during the fall and winter. It is now declining. Aurora's caretakers had estimated that if a birth were to happen, it would occur between Nov. 1 and Feb. 1. Cub watch has now been officially called off, Staub said. ...

Now that a cub won't be joining the zoo's animal collection, Aurora, who will turn 20 this year, could be sent to join an older male at another zoo and be replaced by a younger mating polar bear pair. If she is not sent away, the zoo will receive a male to replace Yukon, with the hope of reproduction. Talks between the Seneca Park Zoo and the zoo association about Aurora's future at the zoo just began, said Zoo Director Larry Sorel."(full article here)

Also doch keine Möglichkeit für Knut???
Oma Lisa ist da nicht so sicher, denn ob die 4fache Mutter Aurora wirklich nochmal den Bärenkinderwagen schieben will, hält sie für zweifelhaft. Die Beziehung zwischen den beiden Eheleuten soll sehr harmonisch gewesen sein, und einen alten Bären zu finden, der Yukon das Wasser reichen kann, mag ein schwieriges Unterfangen sein, angesichts des ebenfalls fortgeschrittenen Alters von Aurora.

Aurora kam übrigens mit 2 Jahren aus Utah nach Rochester, sie und der etwas jüngere Yukon lebten als einzige Eisbären auf dem Rocky Coast Gelände. Sie hatten 5 mal Nachwuchs, wovon 4 überlebten und später im Rahmen des Species Survival Plan Programs auf andere nordamerikanische Zoos verteilt wurden. Aurora ist eins von 15 SSP Tieren des Zoos, die in diesem Program mitmachen.
Aurora gilt als äußerst clever, verspielt, schwimmt gerne, liebt neben Fisch, den sie gerne lebendig jagt (Knut hörst du....?!!!) vor allem Äpfel und Orangen sowie Gemüse. Ihr wird nachgesagt einen eigenen Kopf zu haben, auch Yukon gab sie dann und wann Paroli. Zoomitarbeiter befürchteten nach Yukons Tod, dass sie mit der neuen Situation nur schwer umgehen können würde, aber Aurora zeigte keinerlei Anzeichen von Vermissen. (Oma Lisa fragt sich jedoch, ob nicht die Scheinschwangerschaft eine Form der Trauerverarbeitung gewesen sei...Sie wird diesbezüglich ihre Nachforschungen auch noch auf einen Bärenpsychologen ausdehnen.)

POLAR KISS - Seneca Park Zoo - Rochester NY

Read here what Oma Lisa found to Aurora and Yukon written by a zoo keeper in May 2006

We have two bears. The female is Aurora, is 16 years old. She came from the Hogle Zoo in Utah. She's had 5 cubs at Seneca Park Zoo. The first, Anoki, is now at the Albuquerque Zoo. She had twin cubs, Quilak and Sila, a few years ago and they are now at the Lincoln Park Zoo in Chicago. In November, 2002, she gave birth to twins, a male and female. The male died a month later, but the female (Haley) survived. She's very playful and likes to swim. Haley was moved to the Brookfield Zoo to meet her future mate. Aurora is not a submissive bear and holds her own with Yukon. Her favorite foods are fish, beef fat, fruits (apples and oranges) and vegetables. Yukon, 16 years old, came from the Cincinnati Zoo. He was the father to all of Aurora's cubs. He has a great personality - very docile, easygoing. He loves ice cubes and also swims a lot (that's him in the picture). His favorite foods are bagels, beef fat and fish.

More to Yukon you find here

Oma Lisa sent some more pics of Yukon who must have had with Jeff Gerew a very dear photographer friend . The second shot, which was published right after Yukon's death on August 31 last year, won a prize.

Und hier das heutige Sonntagshighlight - Here the special Sunday treat! See yourself- it's great!

Aurora -Video



Donnerstag, 5. Februar 2009

Oma Lisa immer noch auf Brautschau....

Mein lieber Knut,

Wat soll ich groß reden an deinem 2Jahres2-Monatsgeburtstag, du siehst et ja selbst...Nicht nur ich, nein, ganz Deutschland und die Welt macht sich Gedanken...So'n hübscher Jung bist du geworden, aber noch immer kein Bärenschnuckelchen für dich in Sicht. Nachdem der russische Adel sich die Flocke gegriffen hat, auch wenn et ja nur zum Übergang ist und der junge Bub aus Stuttgart schon reisefertig an der Türe steht um seine Reise nach Schweden zu Ewa anzutreten, flehte ich jede Nacht den Großen Bären an, dir doch wenigstens nich' den Weg zur Lara zu versperren. Aber kaum war ich mir mit dem Großen Bären einig geworden, dachte ich zumindest, funkt uns da der Bill aus Brünn dazwischen.Um ehrlich zu sein, Lara ist immer noch meine Favoritin für dich und den Kontakt zum Großen Bären lass ich diesbezüglich sicher auch nich kaltwerden...vielleicht kommt er ja nur dahin zum Üben, also dat die Lara üben soll, wie et is mit son männlichet junget Gemüse... Aber nun kam ja vor ein paar Tagen die Meldung, dat sie meine alte heimliche Liebe Troll vielleicht wegschicken tun aus den Tierpark Bärlin und dasse vielleicht mit die Aika zusammenkommen sollst...Du und eine 28 Jährige...! Also , wenn et soweit iss, dat sie dich mit einer zusammenstecken wollen, die deine Omma sein könnte, da macht man sich als Omma natürlich einen Kopp, selbst wenn man heutzutage wirklich nich' weiß, wen man allet glauben kann. (Heute soll dat ja wirklich auch schon wieder dementiert worden sein...)

Da hatte ich die Faxen erstmal dicke, kann ich dir flüstern, und da hab ich mich ma schnell in Amerika umgesehen.Iss ja dat Land mitte unbegrenzten Möglichkeiten und wie heißtet so schön, Yes, we can...Habe ich von deinen Freund Obama gelernt. Vielleicht sagt er ja auch Yes,we have...Und zwischen Yes, we can und Yes, we have gibbet dann vielleicht ein paar Mädels für dich, wenigstens eine wird doch wohl zu finden sein, die einsam irgendwo da rumsteht und die sich über ballspielende Gesellschaft vielleicht freuen tut.Und ob du et glaubst oder nicht, eine stand da wirklich rum, alleine in Seneca...Aber ich sag dir gleich, et iss ne Witwe...und jung isse auch nich, aber so einsam, dasse wohl zum Schein schwanger geworden iss...Ich versuch da bald noch mehr rauszukriegen...auch über ihren toten Liebhaber, den Yukon, man weiss et ja nie, vielleicht iss dat ja eine , die dominieren tut und vielleicht hat ihn dat ja krank gemacht...So eine würden wir dann ja doch nich' wollen für dich, du sollst doch noch lange eine gsunde Bauchspeicheldrüse haben, wie auch immer, war ja nur ein erster Versuch...nur dasse siehst, wat die hier in Deutschland können, kann ich schon lange...
Aber du musst zugeben, einen schönen Namen hat sie, Aurora...

Und nun isset ein wenig spät geworden, du bist bestimmt auch schon von dein Kegelabend zurück...Ich werde mich nun mal mit Scheinschwangerschaften und Bärenklimakterium beschäftigen, du sollst ja wenigstens angemessen vorbereitet sein. Deiner Omma soll man nicht nachsagen können, dass sie nicht allet für dich versucht hat...

Photo credits:Viktor (1), Frau Schnatterliese (2), Jens (3), Jen Rynda/Zoo Seneca (4)